Weinregion Berlin-Brandenburg

 

570 Jahre Berlin Brandenburger Weingeschichte.

Berlin hat eine lange Weinanbautradition. Schon 1450 gab es in der Region über 100 Weinbauern.

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Bis zum Ende des 17. Jahrhundert war die Weinerzeugung so umfangreich, dass man anfing Weine u.a. nach Polen und Russland zu exportieren.

 

Die Chronisten berichten aus 1565, dass allein Berlin 70 Weinberge und 26 Weingärten verzeichnete. Diese lagen vorwiegend entlang der Barnim Hangkante, zwischen dem heutigen Weinbergsweg und der Weinstraße.

 

1711, Berlin war noch eine Kleinstadt, aber mit dynamischem Wachstum. Auch der Weinkonsum war sehr beliebt. Die Statistiker verzeichneten für damals 60.000 Berliner den Konsum von 859 Eimern Landwein (1 Eimer entsprach in etwa 70 Litern).

 

Quellen: Weingarten Berlin e.V, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Die Berliner Weingeschichte

 

 

Vom Weinanbau zum Ackerbau

Das Jahr 1736 brachte dann eine Zäsur für den Weinbau in und um Berlin. König Friedrich Wilhelm I. persönlich ordnet an, die Weinberge auf Ackerbau umzustellen.

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Der Boden war zu wertvoll, und der Ertrag zu unsicher, um ihn weiter für den Weinanbau zu verwenden. Quelle: Roland Fröhlich, „Die Zisterzienser und ihre Weinberge in Brandenburg“

 

Ein harter Winter in 1739/40, der fast alle Weinkulturen in und um Berlin zerstörte und die Bürger, die nun mehr süße deutsche Weine und das schon damals populäre bayrische Bier bevorzugten, gaben dem Weinbau in Berlin und Brandenburg den Rest.

 

Es dauert dann bis in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts bis der Weinanbau nach Berlin zurückkehrt. Und den Grundstock dafür legte die Stadt Wiesbaden.

 

Quelle: Netzwerk Weinbau im Land Brandburg

 

 

 

Neubeginn in den 1960er. 

Die Neuzeit des Berliner Weinanbaus beginnt in Kreuzberg. 1968 schenkte die Stadt Wiesbaden dem Bezirk Kreuzberg fünf Rebstöcke der Sorte Riesling vom Neroberg und legte damit den Grundstock für den kleinen Weinberg im Viktoriapark.

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Aber der Kreuzberg bleibt nicht lange allein. In der Zeit nach der Wiedervereinigung entstehen viele kleine neue Flächen. Ob Community Garden oder einfach nur ein gemeinnütziger Verein, sie alle helfen, dass Berlin als Weinhauptstadt immer populärer wird.

Quelle: Der Tagesspiegel, Berliner Weinkultur

 

 

 

Aufbauhilfe Ost.

Hilfe kommt auch aus dem Ausland. In Britz, einem Ortsteil von Neukölln, wird eine ehemalige landwirtschaftliche Fläche zum Weinanbau umgewidmet.

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Den Grundstock dafür legt Viktor Sucksdorf, ein Winzer aus Moldavien.

 

Auch die Landwirte in Brandenburg bleiben nicht untätig und betreiben auf mittlerweile ca 30ha wieder Weinanbau. Es gibt auch schon wieder ein paar große Weingüter ( u.a. Dr. Manfred Lindicke und Weingut Klosterhof Töplitz). Ein spanender Newcomer ist der Weinberg in Meseberg, dem Gästehaus der Bundesregierung.

 

Aber wie ein guter Wein, brauchen auch die Berlin Brandenburger Winzer ihre Zeit bis ein gutter Qualitätswein mit Hauptstadt Niveau entsteht.

 

Quelle: TAZ, B.Z.

 

Die Weinmanufaktur Berlin.

Hat der Weinanbau in Berlin einen fast typisch Berliner Neuanfang hingelegt („arm aber sexy“), so fehlt ihm jetzt noch das letzte Kapitel der Geschichte, dass in Berlin offiziell wieder ein hochwertiger Wein gekeltert wird und da beginnt unsere Geschichte.

 

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Weinmanufaktur Berlin

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